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05.09.2018

Mit mehr Mut in die Digitalisierung

Manche Dinge darf man ruhig mal beim Namen nennen: Die dritte Air Cargo Conference in Frankfurt war für die Veranstalter ein voller Erfolg. Von den Besucherzahlen her, ebenso wie vom inhaltlichen Rahmen der Konferenz: mit den Schwerpunkten Digitalisierung der Supply-Chain, Innovationen in der Luftfracht und Impulse durch Start-Ups. Am Ende blieb ein beachtlicher Konsens: Die Digitalisierung funktioniert nicht ohne den Menschen.

Frankfurt am Main, 5. September 2018 --- Über 180 Teilnehmer waren in das House of Logistics and Mobility (HOLM) am Frankfurter Flughafen gekommen. Die Air Cargo Community Frankfurt (ACCF) hatte gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML), der Frankfurt University of Applied Sciences und der Hochschule RheinMain zum zweitägigen Fachtreffen geladen. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Experten und Praktiker unserem Ruf zum Meinungsaustausch gefolgt sind“, sagte Joachim von Winning, Geschäftsführer der Community. „Die rege Beteiligung ist für uns ein Signal, dass unser Konferenzkonzept sowie die Themen auf der Agenda einen Nerv getroffen haben“, so der Luftfrachtexperte weiter. Intention der Veranstalter war es, das „Beste aus zwei Welten“ zu vereinigen: Wissenschaftler und Luftfrachtpraktiker sollten auf einem gemeinsamen Forum zum Informationsaustausch und zum Nachdenken über gemeinsame Projekte und Innovationen in der Luftfracht zusammenkommen. Wie ein roter Faden zog sich dabei das Thema Digitalisierung durch die Key-Notes, die Fragerunden mit dem Publikum und die Gespräche am Rande der Konferenz.

Mehr Mut zur Digitalisierung

„Eine Erkenntnis schwingt in allen Keynotes mit. Wir brauchen mehr Mut zur Digitalisierung, müssen die Menschen aber dort abholen, wo sie stehen“, betonte Joachim von Winning. „Wissenschaftliche Forschungsprojekte zeigen, dass Digitalisierung funktioniert. Unternehmensgründer bringen frischen Wind“, ergänzte Professor Kai-Oliver Schocke von der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA UAS) und Key-Note-Speaker. Auf der Konferenz präsentierten daher auch viele Start-Ups ihre Konzepte. Sei es für neue Buchungsplattformen in der Luftfracht, Analysen von Arbeitsprozessen oder Innovationen im Bereich unbemannter Transportflugzeuge. Am Markt etablierte Unternehmen und Forscher ergänzten das Bild der Digitalisierung durch den Stand eigener Projekte. Zum Beispiel im Bereich des grenzüberschreitenden eCommerce, der Einführung eines Rampensteuerungssystems in der Frankfurter Cargo City Süd (CCS) oder autonom agierender Cargo-Trailer. „Digitalisierung wird anfassbar für Unternehmen“, erklärte Kai-Oliver Schocke weiter. Viele Unternehmen hätten den Impuls zum Aufbruch zur Industrie 4.0 verstanden, sorgten für die Implementierung technischer Prozesse. Das funktioniere aber nur, wenn Mitarbeiter Informationen und Schulungen erhalten und so im Wandel mitgenommen werden. „Vor Digitalisierung darf keiner Angst haben“, so Kai-Oliver Schocke weiter. Die vielen Fragen aus dem Publikum und die Gespräche am Rande der Konferenz haben gezeigt: Es ist wichtig, die Digitalisierung konkret an Beispielen aus der Luftfrachtpraxis zu diskutieren und auf Lösungsansätze zu schauen. „Wir verstehen nun noch besser, dass wir in der Luftfrachtbranche gesamt und am Flughafen Frankfurt nur mit gemeinsamen Konzepten vorankommen werden“, betonte Joachim von Winning. Die Konferenz hat hierzu eine Plattform geboten.

Weitere Informationen unter www.FRA-fr8.com

Bildunterschrift:

Die Veranstalter der Air Cargo Conference von links: Thomas Braun (Hessen Aviation), Dr. Harald Sieke (Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML), Prof. Kai-Oliver Schocke (Frankfurt University of Applied Sciences, Prof. Uwe Clausen (Fraunhofer IML), Joachim von Winning (Air Cargo Community Frankfurt), Prof. Benjamin Bierwirth (Hochschule RheinMain)

Bilder können Sie hier herunterladen.

Pressekontakt:

David Heisig

Mainblick – Agentur für Strategie und Kommunikation GmbH

Roßdorfer Straße 19a

60385 Frankfurt

Telefon: 0 69 / 48 98 12 90

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Air Cargo Community Frankfurt e.V.:

Die Air Cargo Community Frankfurt e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Institutionen und Verbänden mit dem Ziel, den Luftfrachtstandort Frankfurt zu fördern. Zu ihren 55 Mitgliedern gehören Vertreter aller Bereiche der Luftfracht-Prozesskette. Der Verein verfügt über verschiedene Kompetenzteams, die die gesamte Leistungspalette des Luftfrachtstandortes Frankfurt abbilden. Oberstes Ziel ist die Stärkung des Frankfurter Flughafens als Nummer 1 im europäischen Luftfrachtgeschäft und als führender Fracht-Hub. Der Standort Frankfurt mit heute fast 2,2 Millionen Tonnen Luftfracht (2017) und 14.000 im Cargo-Bereich beschäftigten Mitarbeitern/-innen soll auch in den kommenden Jahren signifikant wachsen und dabei einen noch größeren Anteil am weltweiten Frachtvolumen für sich gewinnen.